Truxoreinsatz wieder nötig

06.​06.​2026

Nachdem wir bereits im letzten Jahr gezwungen waren, einen Teil des Krausen Laichkrautes(Potamogeton crispus) zu entnehmen, so ist es auch in diesem Jahr wieder nötig geworden. Viele Jahre gab es im Schwarzkuhlenteich so gut wie keine Unterwasservegetation, was sich jedoch mittlerweile vermutlich durch Eintrag von Samen durch Wasservögel vollständig geändert hat. 

Da Wasserpflanzen eine hohe gewässerökologische Bedeutung zukommt und sie den Vorgaben des § 12 FischO LSA ,sowie dem § 41 FischG LSA unterliegen, wurde von uns dementsprechend lediglich ein Teil des Laichkrautes am Westufer des Gewässers entnommen, um Probleme durch zu hohe Bestandsdichte zu verhindern. Ziel der Maßnahme war es jedoch auch, den gewässerökologischen Wert von Wasserpflanzen für das Gewässer und seinen Fischbestand zu erhalten und zugleich weiterhin eine fischereiliche Nutzung zu ermöglichen. Da die Ostseite des Gewässers durch die Schwarzerlen am Ufer vollständig beschattet ist, war eine Entnahme dort mangels Vorkommen erfreulicherweise nicht nötig, während das entnommene Schnittgut durch unsere Mitglieder im Rahmen eines kurzfristig einberufenen Arbeitseinsatzes fachgerecht entsorgt wurde.

Erfahrungsgemäß sterben die verbliebenen  Pflanzen sodann etwa ab Mitte Juli ab und zeigen sich je nach Temperaturentwicklung erst  im nächsten Frühjahr wieder. 

Herzlicher Dank gilt dem UHV für die unkomplizierte Zusammenarbeit im Sinne des Schwarzkuhlenteiches und seiner Bewohner.

 

 

 

 

Bild zur Meldung: Truxor bei der Entnahme von Krausem Laichkraut Foto: AVO